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Aufgaben eines Versicherungsmaklers

Unser Selbstverständnis der Maklertätigkeit

Wir sehen unsere Aufgabe und Verpflichtung darin, unsere Kunden auf vorhandene, existenzgefährdende und/oder finanziell schwerwiegende Risiken hinzuweisen.

Als Laien können die Kunden diese Themen fachlich nicht korrekt einschätzen, weshalb sie unseren fachlichen Rat benötigen. Die Entscheidung, die die Kunden anhand der von uns zur Verfügung gestellten Fakten treffen, obliegt dann immer alleine ihnen. Aber die fachlich fundierte Grundlage zur Entscheidungsfindung dürfen sie von uns immer erwarten.

Von uns angebotene Absicherungs- und/oder Vorsorgeverträge beinhalten die notwendigen Leistungsmerkmale, die wir von dem entsprechenden Produkt erwarten. Wir betreiben die Marktrecherche solcher Verträge ausschließlich nach von uns definierten Leistungsinhalten. Niemals nach einem zu zahlenden Beitrag. Wir sind für unsere Kunden keine Kostenoptimierer. Im Vordergrund unserer Ausarbeitungen steht für unsere Kunden immer der bestmögliche Versicherungsschutz. Denn genau diesen erwarten die Kunden wenn es darauf ankommt: In einem Schadensfall.

Als Makler können wir bestimmte Dienstleistungen, die von Kunden manchmal erwartet werden, nicht mehr leisten. So z.B. die jährliche Überprüfung der Verträge auf aktuelles Preis- /Leistungsverhältnis hin, wie z.B. bei den Kfz Versicherungen. Das ist kaufmännisch und wirtschaftlich nicht mehr vertretbar.

Beispiel Kfz: Noch vor einigen Jahren konnten wir anhand des Fahrzeugtyps und der SFR Klasse innerhalb weniger Minuten ein Kfz berechnen. Heute müssen wir für jede Anfrage eine Unmenge an Daten vorgeben, die unsere Kunden oft selbst nicht alle parat haben, so dass wir im Durchschnitt mehr als eine Stunde Zeit für einen Vergleich benötigen. Bei durchschnittlich 5% Courtage des Nettojahresbeitrags ist das wirtschaftlich nicht mehr darstellbar. Das durchschnittliche Kfz kostet pro Jahr 800 Euro Beitrag, inkl. Steuer. Somit netto ca. 675 Euro, davon bleiben uns 34 Euro Courtage als Bruttoumsatz. Nach Abzug unsere Kostensätze beträgt die Einnahme in diesem Beispiel 7,10 Euro. Für mindestens eine Stunde Aufwand in der Antragsbearbeitung. Von evtl. Schadensbegleitung ganz zu schweigen.

Wenn es dann darum geht, dass ein Kunde, absolut berechtigt, weniger Beitrag bezahlen mag und wir dafür die Zeit investieren müssten, und unsere schmale Courtage selbst zu beschneiden, dann eben ist das kaufmännisch und wirtschaftlich absolut nicht vertretbar. Das kann kein Unternehmen langfristig darstellen. Es würde zur Insolvenz führen, was auch nicht im Sinne der Kunden ist.

Deshalb sind wir für ausschließlich beitragsaffine Kunden nicht der optimale Partner. Interessenten, die von ihrem Versicherungsmakler ausschließlich eine Beitragsoptimierung erwarten, sollten sich anderen Marktteilnehmern zuwenden, die ihre Unternehmen darauf ausgerichtet haben.

Wir arbeiten mit der größtmöglichen Sorgfalt und mit dem Fachwissen von ausgebildeten Versicherungs- und Finanzkaufleuten. Jährliche Fort- und Weiterbildungen im Umfang von ca.100 Stunden je wfi Mitarbeiter gewährleisten diesen hohen Qualitätsanspruch. Darauf können sich unsere Kunden jederzeit verlassen.

Was wir nicht leisten können, ist dieses hohe Fachwissen an Kunden zu vermitteln und diese quasi über Nacht zum Versicherungskaufmann auszubilden.

Produkt- und/oder Leistungsinhalte einer Vorsorge, oder Absicherung mit Kunden im Detail zu analysieren, und mit anderen Marktangeboten zu vergleichen und zu besprechen ist fachlich, da die Kunden in diesen Segmenten Laie sind, nicht möglich.

Bei mehreren tausend Tarifvarianten je Sparte bedarf es hierzu 1. einer unabhängigen Spezialsoftware und 2. dem jahrelangen Fachwissen und Erfahrung, die wir unseren Kunden gerne liefern.

Kunden, die dieses notwendige Vertrauen in unsere Arbeit nicht aufbringen können sollten sich hierzu im Internet austoben. Dieses bietet für wissbegierige Kunden viele Möglichkeiten der Informationsbeschaffung und des Informationsvergleichs.

Unsere Kunden dürfen und müssen sich auf unsere Expertise verlassen können.

Ähnlich Kunden, die z.B. ihr Automobil in eine Fachwerkstatt zur Inspektion, oder Reparatur bringen. Auch dort ist es einem Kfz-Meister nicht möglich, die technischen Details der geleisteten Arbeiten bis in die absolute Tiefe seines Fachwissens zu erläutern. Aber selbstverständlich haftet er für eine gute Arbeit. Genau, wie auch wir.

Besondere Dienstleistungen gegen gesonderte Kostenrechnung.

Den Kunden, die von uns mehr, als nur TOP-Leistungsinhalte ihrer Absicherungs- und Vorsorgeverträge erwarten, bieten wir zusätzliche Dienstleistungen an.

Das kann z.B. die jährlichen Aktualisierung ihrer Papierunterlagen in ihren eigenen Versicherungsordnern sein, aber auch allgemeine Fragen und Beratungen zu diversen Versicherungs- und Finanzthemen, die ihre eigene Verträge nur bedingt, oder auch überhaupt nicht, betreffen.

Sie können uns, als Beispiel, mit einem markenunabhängigen Automobilhändler vergleichen. Wir liefern Ihnen, nach eingehender Marktanalyse, das für Sie pass genaue Fahrzeug zu einem marktgerechten Listenpreis. Aber, sie haben evtl. noch Sonderwünsche, wie z.B. Rückfahrkamera, Assistenzsysteme, etc.. Diese liefern wir Ihnen zusätzlich gerne, müssen dafür aber eine gesonderte Rechnung stellen. Denn sie sind nicht Inhalt des Grundpreises des Fahrzeugs.

Wenn Sie also bestimmte Dienstleistungen in Anspruch nehmen möchten, die keine typischen Makleraufgaben, die durch Courtagen vergütet werden, darstellen, erstellen wir Ihnen gerne ein Angebot mit einer Dienstleistungsvergütung. Es obliegt dann Ihnen, diese anzunehmen, oder auch nicht.

Unser weitreichendes Serviceverständnis, das keine gesonderte Kostenrechnung verursacht, beinhaltet z.B. die Einrichtung und laufende Pflege eines digitalen Kundenordners.